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Afrikanische Schweinepest

Stand: 05.05.2021



Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest wurde am 10.09.2020 erstmals bei einem Wildschwein in Deutschland festgestellt.

Der erste Nachweis erfolgte in Brandenburg, im Landkreis Spree-Neiße, unweit der deutsch-polnischen Grenze.

Inzwischen wurde die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in weiteren Gebieten in Brandenburg nachgewiesen. Sachsen ist mit dem Landkreis Görlitz seit dem 31.10.2020 betroffen.

Um die betroffenen Gebiete in Brandenburg wurden Kerngebiete eingerichtet. Diese Gebiete sind von einem gefährdeten Gebiet und einer Pufferzone umgeben. In Sachsen ist ein gefährdetes Gebiet und eine Pufferzone eingerichtet worden.

In Deutschland wurde bisher kein Ausbruch der ASP bei Hausschweinen nachgewiesen.

Nähere Informationen finden Sie unter anderem auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts und auf der Internetseiten der Länder Brandenburg und Sachsen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitete sich 2020 in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Europas und Asiens weiter aus (Ungarn, Polen, Belgien, Baltikum, Moldawien, Rumänien, Bulgarien, Slowakei, Serbien). In den betroffenen Ländern wurden vielfach auch Hausschweinebestände mit ASP infiziert.

Besonders hervorzuhebende aktuelle Entwicklungen des ASP-Geschehens finden Sie hier (pdf, nicht barrierefrei, 0,4 MB).

Die Risikobewertung zur ASP des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 27.05.2020 finden Sie hier.(pdf, nicht barrierefrei, 1,4 MB).

Bildrechte: FLI

Aktuelles Kartenmaterial zur ASP-Situation in Deutschland und Europa des Friedrich-Loeffler-Instituts finden Sie hier.


Eine aktuelle Karte mit den eingerichteten Restriktionsgebieten innerhalb der EU ist hier zu finden.

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Infektion mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) führt sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen zu einer schweren Erkrankung die fast immer tödlich ist! Die Afrikanische Schweinepest ist anzeigepflichtig und kann klinisch nicht von der Klassischen Schweinepest (KSP) unterschieden werden. Da eine Ansteckung vornehmlich über Blut, bluthaltige Flüssigkeiten und bluthaltige Gewebe erfolgt, breitet sich die Infektion oftmals nur sehr langsam aus. Dabei reichen jedoch sehr geringe Blutmengen für eine Ansteckung aus.

Für den Menschen und andere Haustierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich. Selbst der Verzehr infizierten Schweinefleisches birgt kein gesundheitliches Risiko! Ein Impfstoff gegen ASP ist nicht verfügbar!

Besondere Gefahren der Einschleppung der ASP aus den betroffenen Regionen:

  • Lebensmittel, die Schweinefleisch oder Wildschweinefleisch enthalten, welches nicht erhitzt wurde,
  • Teile von Schweinen oder Wildschweinen (zum Beispiel Häute, unbehandelte Jagdtrophäen),
  • Gegenstände und Fahrzeuge, die Kontakt zu Schweinen oder Wildschweinen hatten (zum Beispiel Kleidung, Jagdwaffen),
  • Lebende Schweine oder Wildschweine, die sich bereits mit der Virusinfektion angesteckt haben

Personen, die aus betroffenen Regionen zu uns kommen oder diese besuchen, müssen unbedingt auf die Gefahren der Verbreitung der ASP hingewiesen werden.
Bitte informieren Sie sich vor einer Reise, insbesondere vor einer Jagdreise, über den Tierseuchenstatus, wenn Sie Kontakt zu Haus- oder Wildschweinen haben werden.

Beachten Sie bitte die diversen Merkblätter am rechten Rand dieser Seite. Informationen zur Infektion mit dem Virus der ASP sind im Steckbrief zur ASP des Friedrich-Loeffler-Institutes (Link) zu finden.

Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest und der Klassischen Schweinepest in Niedersachsen (ASP/KSP-Monitoring):

Da in der Regel nicht alle Tiere eines Bestandes gleichzeitig infiziert werden, können die ersten Symptome einer Infektion eines Bestandes mit ASP leicht übersehen werden. Bis zur Ausbreitung der Seuche im gesamten Bestand können abhängig von den betriebsspezifischen Gegebenheiten durchaus einige Wochen vergehen. Bei unklarem Krankheitsgeschehen im Bestand ist deshalb unbedingt frühzeitig eine Ausschluss-Diagnostik auf Schweinepest durchzuführen!

Das Niedersächsische Früherkennungsprogramm der Afrikanischen und Klassischen Schweinepest ruht auf mehreren Säulen. Es werden sowohl Haus- als auch Wildschweine untersucht. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch die Tierhalter, die Tierärzte und die Jäger. Lesen Sie mehr in unserem Artikel zu Früherkennungsprogrammen und Monitorings ...

ASP-Früherkennungsprogramm zur Erlangung der Voraussetzungen für den sogenannten Status (bei ASP Ausbruch bei Wildschweinen):

Schweinehaltende Betriebe haben seit Beginn des Jahres die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die Voraussetzungen für einen sogenannten Statusbetrieb zu erfüllen. Ein Status ermöglicht es Betrieben, die innerhalb gefährdeter Gebiete liegen, Schweine leichter in andere Betriebe oder zum Schlachthof zu verbringen.

Bei diesem ASP-Früherkennungsprogramm können teilnehmende Betriebe bereits jetzt die Voraussetzungen dazu erfüllen, dabei wird der Betrieb zweimal jährlich kontrolliert und es wird wöchentlich eine Untersuchung von verendeten Schweinen durchgeführt. Ziel ist es, bei Ausbruch der ASP bei Wildschweinen Schweine weiterhin aus gefährdeten Gebieten verbringen zu können. Näheres hierzu erfahren Sie in unserem Infoblatt "Informationen für schweinehaltende Betriebe" zum freiwilligen ASP-Früherkennungsprogramm" (pdf, nicht barrierefrei, 0,2 MB)

Was können Schweinehalter gegen die Afrikanische Schweinepest tun?

Bei der Verhinderung der Einschleppung und ggf. der Verschleppung der Seuche kommt der Einhaltung strikter Hygiene-Richtlinien in der Schweinehaltung eine ganz entscheidende Rolle zu. Nähere Informationen finden Sie in unserem Infoblatt " Informationen für Landwirte und Schweinehalter" (pdf, nicht barrierefrei, 0,2 MB)


    Schweine in Suhle Bildrechte: Tierschutzdienst Niedersachsen
    Nachweis der ASP bei Haus- und Wildschweinen in EU- und ausgewählten Nicht-EU-Ländern

     ASP-Aktuelles Geschehen (Stand: 05.05.2021)
    (PDF, 0,06 MB)

    ASP Ausbruch beim Wildschwein - Vorbereitende Maßnahmen für Hausschweine

     Informationen für Jagdtouristen (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,31 MB)

     Informationen für Jäger (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,31 MB)

     Merkblatt zur Beprobung von Wildschweinen zur Früherkennung von Schweinepest (Faltblatt) (Stand: 02/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,93 MB)

     Informationen für Tierärzte zum KSP/ASP-Früherkennungs- und Monitoringprogramm (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,34 MB)

     Informationen für Landwirte und Schweinehalter zum KSP/ASP-Früherkennungs- und Monitoringprogramm (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Informationen für Landwirte und Schweinehalter (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,21 MB)

     Merkblatt ASP für Saisonarbeitskräfte (02/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,41 MB)

     Merkblatt ASP (englisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,44 MB)

     Merkblatt ASP (armenisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,33 MB)

     Merkblatt ASP (aserbaidschanisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,55 MB)

     Merkblatt ASP (bulgarisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Merkblatt ASP (georgisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,43 MB)

     Merkblatt ASP (lettisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,41 MB)

     Merkblatt ASP (litauisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Merkblatt ASP (polnisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,10 MB)

     Merkblatt ASP (rumänisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,10 MB)

     Merkblatt ASP (russisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Merkblatt ASP (tschechisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,48 MB)

     Merkblatt ASP (ukrainisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,66 MB)

     Merkblatt ASP (ungarisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

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