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Afrikanische Schweinepest

Stand: 21.10.2021



Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest wurde am 15.07.2021 erstmals auch in Hausschweinebeständen in Deutschland festgestellt. Betroffen sind Betriebe in den bereits von ASP beim Wildschwein betroffenen Regionen in Brandenburg, im Landkreis Spree-Neiße sowie in Märkisch-Oderland.

Bei Wildschweinen wurde die Afrikanische Schweinepest in Deutschland erstmals bereits am 10.09.2020 festgestellt. Der erste Nachweis erfolgte in Brandenburg, im Landkreis Spree-Neiße, unweit der deutsch-polnischen Grenze. Inzwischen wurde die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen in weiteren Gebieten in Brandenburg nachgewiesen. Sachsen ist mit dem Landkreis Görlitz seit dem 31.10.2020 betroffen. Um die betroffenen Gebiete wurden Sperrzonen (Sperrzone II = infiziertes Gebiet und Sperrzone I = Gebiet ohne ASP-Ausbrüche) eingerichtet.

Nähere Informationen finden Sie unter anderem auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts und auf der Internetseiten der Länder Brandenburg und Sachsen.

Das ASP-Geschehen in Europa breitet sich auch in diesem Jahr weiter aus. In den betroffenen Ländern wurden vielfach auch Hausschweinebestände mit ASP infiziert.

Besonders hervorzuhebende aktuelle Entwicklungen des ASP-Geschehens finden Sie hier (pdf, nicht barrierefrei, 0,6 MB).

Die Risikobewertung zur ASP des Friedrich-Loeffler-Instituts vom 27.05.2020 finden Sie hier.(pdf, nicht barrierefrei, 1,4 MB). Eine Risikoeinschätzung einer Übertragung von ASP auf Schweine in Auslauf- oder Freilandhaltungen finden Sie hier (FLI, Stand: 19.04.2021).

Bildrechte: FLI

Aktuelles Kartenmaterial zur ASP-Situation in Deutschland und Europa des Friedrich-Loeffler-Instituts finden Sie hier.


Eine aktuelle Karte mit den eingerichteten Restriktionsgebieten innerhalb der EU ist hier zu finden.

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Infektion mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) führt sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen zu einer schweren Erkrankung die fast immer tödlich ist! Die Afrikanische Schweinepest ist anzeigepflichtig und kann klinisch nicht von der Klassischen Schweinepest (KSP) unterschieden werden. Da eine Ansteckung vornehmlich über Blut, bluthaltige Flüssigkeiten und bluthaltige Gewebe erfolgt, breitet sich die Infektion oftmals nur sehr langsam aus. Dabei reichen jedoch sehr geringe Blutmengen für eine Ansteckung aus.

Für den Menschen und andere Haustierarten ist die Afrikanische Schweinepest nicht gefährlich. Selbst der Verzehr infizierten Schweinefleisches birgt kein gesundheitliches Risiko! Ein Impfstoff gegen ASP ist nicht verfügbar!

Besondere Gefahren der Einschleppung der ASP aus den betroffenen Regionen:

  • Lebensmittel, die Schweinefleisch oder Wildschweinefleisch enthalten, welches nicht erhitzt wurde,
  • Teile von Schweinen oder Wildschweinen (zum Beispiel Häute, unbehandelte Jagdtrophäen),
  • Gegenstände und Fahrzeuge, die Kontakt zu Schweinen oder Wildschweinen hatten (zum Beispiel Kleidung, Jagdwaffen),
  • Lebende Schweine oder Wildschweine, die sich bereits mit der Virusinfektion angesteckt haben.

Personen, die aus betroffenen Regionen zu uns kommen oder diese besuchen, müssen unbedingt auf die Gefahren der Verbreitung der ASP hingewiesen werden.
Bitte informieren Sie sich vor einer Reise, insbesondere vor einer Jagdreise, über den Tierseuchenstatus, wenn Sie Kontakt zu Haus- oder Wildschweinen haben werden.

Beachten Sie bitte die diversen Merkblätter am rechten Rand dieser Seite. Informationen zur Infektion mit dem Virus der ASP sind im Steckbrief zur ASP des Friedrich-Loeffler-Institutes (Link) zu finden.

Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest und der Klassischen Schweinepest in Niedersachsen (ASP/KSP-Monitoring):

Da in der Regel nicht alle Tiere eines Bestandes gleichzeitig infiziert werden, können die ersten Symptome einer Infektion eines Bestandes mit ASP leicht übersehen werden. Bis zur Ausbreitung der Seuche im gesamten Bestand können abhängig von den betriebsspezifischen Gegebenheiten durchaus einige Wochen vergehen. Bei unklarem Krankheitsgeschehen im Bestand ist deshalb unbedingt frühzeitig eine Ausschluss-Diagnostik auf Schweinepest durchzuführen!

Das Niedersächsische Früherkennungsprogramm der Afrikanischen und Klassischen Schweinepest ruht auf mehreren Säulen. Es werden sowohl Haus- als auch Wildschweine untersucht. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch die Tierhalter, die Tierärzte und die Jäger. Lesen Sie mehr in unserem Artikel zu Früherkennungsprogrammen und Monitorings ...

ASP-Früherkennungsprogramm zur Erlangung der Voraussetzungen für den sogenannten Status (bei ASP Ausbruch bei Wildschweinen):

Schweinehaltende Betriebe haben die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis die Voraussetzungen für einen sogenannten Statusbetrieb zu erfüllen. Ein Status ermöglicht es Betrieben, die innerhalb der Sperrzone II liegen, Schweine leichter in andere Betriebe oder zum Schlachthof zu verbringen.

Bei diesem ASP-Früherkennungsprogramm können teilnehmende Betriebe bereits jetzt die Voraussetzungen dazu erfüllen, dabei wird der Betrieb zweimal jährlich kontrolliert und es wird wöchentlich eine Untersuchung von verendeten Schweinen durchgeführt. Ziel ist es, bei Ausbruch der ASP bei Wildschweinen Schweine weiterhin verbringen zu können. Näheres hierzu erfahren Sie in unserem Infoblatt "Informationen für schweinehaltende Betriebe" zum freiwilligen ASP-Früherkennungsprogramm" (pdf, nicht barrierefrei, 0,2 MB)

Was können Schweinehalter gegen die Afrikanische Schweinepest tun?

Bei der Verhinderung der Einschleppung und ggf. der Verschleppung der Seuche kommt der Einhaltung strikter Hygiene-Richtlinien in der Schweinehaltung eine ganz entscheidende Rolle zu. Nähere Informationen finden Sie in unserem Infoblatt " Informationen für Landwirte und Schweinehalter" (pdf, nicht barrierefrei, 0,2 MB)


    Schweine in Suhle Bildrechte: Tierschutzdienst Niedersachsen
    Nachweis der ASP bei Haus- und Wildschweinen in EU- und ausgewählten Nicht-EU-Ländern

     aktuelles ASP-Geschehen (Stand: 21.10.2021) (pdf, nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,06 MB)

    ASP Ausbruch beim Wildschwein - Vorbereitende Maßnahmen für Hausschweine

     Informationen für Jagdtouristen (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,31 MB)

     Informationen für Jäger (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,31 MB)

     Infoblatt zur Beprobung von Wildschweinen zur Früherkennung von Schweinepest (Faltblatt) (Stand: 02/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,93 MB)

     Informationen für Tierärzte zum KSP/ASP-Früherkennungs- und Monitoringprogramm (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,34 MB)

     Informationen für Landwirte und Schweinehalter zum KSP/ASP-Früherkennungs- und Monitoringprogramm (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Informationen für Landwirte und Schweinehalter (Stand: 10/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,21 MB)

     Infoblatt ASP für Saisonarbeitskräfte (02/2020) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,41 MB)

     Infoblatt ASP (englisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,44 MB)

     Infoblatt ASP (armenisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,33 MB)

     Infoblatt ASP (aserbaidschanisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,55 MB)

     Infoblatt ASP (bulgarisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Infoblatt ASP (georgisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,43 MB)

     Infoblatt ASP (lettisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,41 MB)

     Infoblatt ASP (litauisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Infoblatt ASP (polnisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Infoblatt ASP (rumänisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,64 MB)

     Infoblatt ASP (russisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

     Infoblatt ASP (tschechisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,48 MB)

     Infoblatt ASP (ukrainisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,66 MB)

     Infoblatt ASP (ungarisch) (nicht barrierefrei)
    (PDF, 0,42 MB)

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