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Niedersächsisches Tiergesundheitssymposium am 25. / 26. Juni 2015 in Oldenburg

Stand: 15.01.2016


Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) veranstaltete am 25. und 26. Juni 2015 im Landesmuseum für Mensch und Natur in Oldenburg, Damm 38 - 44, das erste Niedersächsische Tiergesundheitssymposium nach dem Vorbild des langjährig mit großem Erfolg durchgeführten Niedersächsischen Tierschutzsymposiums.

Den Tagungsband des 1. Niedersächsischen Tiergesundheitssymposiums können Sie für einen Kostenbeitrag von 11,00 € über task-force@laves.niedersachsen.de anfordern.

An der Fortbildungsveranstaltung nahmen mehr als 150 Amtstierärztinnen und Amtstierärzte, praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte, sowie Interessentinnen und Interessenten aus fachlich verwandten Bereichen, wie Umwelt, Landwirtschaft und Gesundheit teil. Anliegen dieses zweitägigen Symposiums war es, einen Beitrag zur Deckung des gestiegenen Bedarfs an wissenschaftlichen und gleichermaßen praxisbezogenen Fortbildungsveranstaltungen auf dem Gebiet der Tiergesundheit / Tierseuchen von verschiedensten Interessengruppen zu leisten. Es standen dabei einerseits spezifisch niedersächsische Themen aber auch Probleme im Zusammenhang mit Agrarlandschaften hoher Tier- und Tierbestandsdichte im Mittelpunkt.

Das Symposium bestand aus einem Vortragsveranstaltungsteil und Exkursionen. Die Fachvorträge von nationalen und internationalen Referenten beinhalteten insbesondere Themenschwerpunkte, wie

  • Erfahrungen im Vollzug von Rechtsvorschriften im Tiergesundheits- bzw. Tierseuchenbereich
  • Epidemiologie und Diagnostik von Tierseuchen und Tierkrankheiten
  • Darstellung der Erfahrungen aus aktuellen Seuchengeschehen bzw. Tierseuchenausbrüchen der jüngeren Vergangenheit und Schlussfolgerungen für zukünftge Bekämpfungsmaßnahmen
  • Strategische Ansätze der Prävention und Bekämpfung, insbesondere hochkontagiöser und wirtschaftlich bzw. zoonotisch bedeutsamer Tierseuchen
  • Monitoring- und Surveillancesysteme (MOSS) von Tiergesundheitsproblemen (übertragbare und nichtübertragbare bzw. nichtinfektöse Krankheiten)
  • Krisenmanagement und Krisenkommunikation
  • Neue Herausforderungen für die Tiergesundheit aus Entwicklungen der Landwirtschaftstruktur, Märkten und Verarbeitungswegen
  • Biosicherheismaßnahmen und –systeme.
Neben einem breit gefächerten Angebot an Fachvorträgen aus Wissenschaft und Praxis wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Tiergesundheitssymposiumsdie Möglichkeit der Teilnahme an interessanten Fachexkursionen gegeben. Dabei standen der Besuch von lokalen Tierseuchenbekämpfungszentren (Krisenzentren, Logistikzentren), eines Tierhaltungsbetriebesin Bezug auf Seuchenpräventionen und Biosicherheit oder praktische Demonstrationen in Teichanlagen im Zusammenhang mit der Untersuchung von Fischseuchen im Fokus.

Den Teilnehmern wurden 11 ATF-Stunden bescheinigt.

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