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Afrikanische Schweinepest

Bereich Wildschwein


Stand: 17.12.2021

Die Afrikanische Schweine Pest (ASP) ist eine Viruserkrankung mit erheblichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Jagd. Der Eintrag dieser Krankheiten in hiesige Schwarzwildbestände kann u.a. durch weggeworfene Speisereste (Wurst- und Fleischwaren), durch Wildschweinprodukte, den Jagdtourismus (kontaminierte Jagdkleidung und Ausrüstung) und das Mitbringen von Jagdtrophäen aus Regionen mit KSP/ASP-Ausbrüchen erfolgen. Wildschweine infizieren sich mit der ASP insbesondere über den Kontakt zu Fallwild. Auch der Übertragung durch Blut oder mit Blut kontaminierten Gegenständen kommt eine besondere Bedeutung zu. Nach einem kurzen Krankheitsverlauf von ca. 10 Tagen endet die Infektion meist tödlich. Das ASP-Virus ist dabei gegen Umwelteinflüsse sehr resistent und kann über lange Zeit zu weiteren Ansteckungen von Haus- und Wildschweinen führen.
Bei Ausbruch der ASP bei Wildschweinen werden um die betroffenen Gebiete Sperrzonen eingerichtet, in denen Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP sowie Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung ergriffen werden:
Sperrzone II = infiziertes Gebiet ehemals als gefährdetes Gebiet
Sperrzone I = Gebiet ohne ASP-Ausbrüche, ehemals als Pufferzone

Informationen für Jäger und Jagdtouristen finden Sie rechts in der Infospalte.

Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest und der Klassischen Schweinepest in Niedersachsen (ASP/KSP-Monitoring):

Das Niedersächsische Früherkennungsprogramm der Afrikanischen und Klassischen Schweinepest ruht auf mehreren Säulen. Es werden sowohl Haus- als auch Wildschweine untersucht. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch die Tierhalter, die Tierärzte und die Jäger. Lesen Sie mehr in unserem Artikel zu Früherkennungsprogrammen und Monitorings.

Hilfestellungen zur Probenahme können Sie dem Infoblatt rechts in der Spalte entnehmen!
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